November 5, 2009
August 25, 2008
Nadelfilzen
Beim Trockenfilzen wird die trockene Wolle mit Hilfe spezieller Nadeln in eine Form gebracht. Diese Methode ist der Vorläufer des Vernadelns mit einem Nadelbalken. Nadelfilz wird mechanisch mit zahlreichen Nadeln mit Widerhaken hergestellt. Hierbei sind die Widerhaken umgekehrt wie bei einer Harpune angeordnet, so dass die Fasern in den Filz gedrückt werden und die Nadel leicht wieder herausgeht. Durch wiederholtes Einstechen werden die Fasern miteinander verschlungen und eventuell anschließend chemisch oder mit Wasserdampf nachbehandelt. Solche Nadelvliesstoffe lassen sich nicht nur aus Wolle, sondern aus praktisch allen anderen Fasern herstellen. Nadelfilz ist der heute übliche industriell hergestellte Filz.
Quelle: Wikipedia
Ich selber verwende das Filzen mit der Nadel um kleine Wesen herzustellen (Teddy’s usw.) oder aber auch in Verbindung mit dem Nassfilzen, da man mit der Nadel genauer (gerade bei Mustern usw.) arbeiten kann!!!
August 21, 2008
Kugel aus Filz (Dose)


Eine kleine handgefilzte Schmuckdose…
Kugelrund mit kleiner Filzperle als Knauf und mit Perlen bestickt…
Nass-Filzen
Nassfilzen (laut DIN 61210 unter dem Begriff Walkfilze zusammengefasst) des ungebundenen Vlies mit warmem Wasser (Dampf) und Seife (alkalische Filzhilfe) ist die traditionelle, handwerkliche Verarbeitung der Wolle oder von Tierhaaren. In Kombination mit warmem Wasser und Seife stellen sich die Schuppen in der obersten Schuppenschicht der Haare (Cuticula) auf. Gleichzeitig durchgeführtes Walken bewirkt ein gegenseitiges Durchdringen der einzelnen Fasern. Die aufgestellten Schuppen verkeilen sich so stark ineinander, dass sie nicht mehr zu lösen sind. Das Werkstück schrumpft dabei stark und es ergibt sich ein fester Stoff (textiles Flächengebilde). Die endgültige Form kann dabei nahtlos aus einem Stück herausgearbeitet werden. Da Walkfilze aus tierischen Fasern, zum Teil unter Beimischung von Zellwolle, besteht, handelt es sich dabei um ein Naturprodukt, das biologisch abbaubar ist.
Quelle: Wikipedia
Ich persönlich verwende normale Schafwolle, am liebsten die von Filzrausch! Ob gefärbte Wolle oder in Natürtönen – ich liebe sie alle und es ist immer wieder ein Erlebnis die flauschige Wolle, ob im Band oder im Vlies, für ein neues kleines Kunstwerk auszulegen!
Ich mag es, wie sich die Wolle anfühlt. Zuerst beim Auslegen im trockenen Zustand… Beim ersten übergießen mit der warmen bis heißen Seifenlauge…
Man beginnt mit sehr leichtem Druck, es ist schon mehr ein streicheln und erhöht die Intensität immer mehr… bis sich die Faser verdichten und der Filz immer stabiler wird…
Beim Filzen benötigt man schon ein bisschen Kraft… außer es wird mit der Waschmaschine gefilzt – das ist aber nicht meins!
Gerade wegen des Kraftaufwands lieb ich das Filzen – man muss viel mit den Händen machen – man muss spüren, wann die zu filzende Fläche soweit ist gedreht, gewendet, gewalkt… zu werden!
Filzen, das ideale Hobby zum Abreagieren!